Montagsfrage: Welche Reihen möchtest du 2013 noch lesen?

montagsfrageLiest du viele Buchreihen und Trilogien oder lieber Einzelbände? Welche Reihen möchtest du im diesem Jahr noch beginnen, weiterlesen oder beenden?

Ich bin eigentlich kein Serienleser. WENN ich mal eine Serie lese, dann oft eher zufällig, dh weil die Bücher stark empfohlen werden oder aus Versehen, dh ich lese ein Buch und erfahre dann, dass es ein Serienauftakt ist. Da lese ich, sofern mir der erste Band gefallen hat, auch die weiteren Bände. Aber eigentlich finde ich es ganz angenehm, wenn mir eine Geschichte erzählt wird, die dann auch fertig ist und ich eine neue lesen und mich mit ihr auseinander setzen kann. Und irgendwie denke ich auch immer (das ist bestimmt falsch und ein bitterböses Vorurteil), der Autor kann sich nicht kurz fassen, wenn er 1, 2, 3 ganz viele Bücher füllen muss um zu erzählen, was er zu sagen hat.

Buchserien sind für mich eigentlich was für Kinder. Da hab ich auch gerne Serien gelesen, zB Anne of Green Gables oder Caius aus Rom. Für Kinder ist das toll, wenn eine Geschichte so lange weitergeht und man immer wieder Neues erfährt (Harry Potter sei noch als Beispiel genannt oder diese Warrior Cats). Aber ich fühle mich durchaus in der Lage, auch die Komplexität eines Romans/einer Geschichte zu erfassen, wenn der Autor es schafft, diese auf nur 300 Seiten zu erzählen. Aber ich persönlich habe eher selten das Bedürfnis, immer wieder neues aus dem Leben einer Romanfigur zu erfahren (Ausnahmen bestätigen die Regel)

Ich finde sowieso unverständlich, dass derzeit ein solcher Trend in Richtung Trilogien herrscht. Oder kommt mir das nur so vor? Irgendwie muss alles immer ne Trilogie sein: Fifty Shades, Crossfire, Millennium, etliche Nora Roberts Schinken, Panem, Delirium, … tbc. Wobei mir auch hier auffällt, dass das fast alles Kinder Jugendbücher sind – oder Erotika. Anscheinend gibts hier einen Zusammenhang mit den Vorlieben der Leserschaft? Mir scheint das auch Geldmacherei ein beliebtes Marketinginstrument geworden zu sein, eine Geschichte bis zum Gehtnichtmehr in die Länge zu walzen, denn dann kaufen die Leute sich ja 3 Bücher und nicht nur  eins, juhu!

Was ich hingegen durchaus gerne lese, sind so „lose“ Serien, dh Buchreihen, die sich um Personen drehen, die in jedem Band auftauchen, wo aber jedes Buch in sich abgeschlossen ist. Beispiele sind die inzwischen 20 Bände umfassende Commissario Brunetti Reihe von Donna Leon, Monings Highlander oder die Bücher von Dora Heldt. Da ist aber jedes Buch in sich abgeschlossen und man kann alle unabhängig voneinaner lesen, in jeder beliebigen Reihenfolge (auch wenn es meist schöner ist, die Reihenfolge einzuhalten, da eine gewisse Entwicklung der Charaktere und Beziehungen vorhanden ist).

Eine Serie fällt mir trotzdem ein, die ich 2013 zu lesen beabsichtige ist die Inside Out Trilogie von Lisa Renee Jones. Auch hier habe ich erst spät rausgefunden, dass das überhaupt Teil einer Serie ist, und da mir Band 1 aber so gut gefallen hat, will ich dann nun auch wissen, wie es weiter geht. Dann kommt bestimmt noch ein weiterer Brunetti raus dieses Jahr. Und ansonsten schaunmama, aber generell schrecken mich Serien eher ab als dass sie mein Interesse wecken würden.

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