I did it.

Irgendwie ulkig, dass die meisten Bloggereinträge zum Thema „Anschaffung eines eReaders“ anfangen mit „Eigentlich war ich immer total dagegen.“ Und genau so müsste ich hier auch beginnen. Nie hätte ich gedacht, dass ich mir mal so ein Ding anschaffen würde. Immer war ich an vorderster Front dabei, wenn es darum ging, jemandem Kindle und Co. auszureden. Ich glaube, auch als Nina sich damals einen kaufte, habe ich noch die Nase gerümpft ;-)

Und jetzt das!!


Im Grunde weiß ich auch nicht mehr genau, warum ich immer so gegen eBooks war (vermutlich aus Unwissenheit), denn mir fallen gar nicht mehr so viele Argumente ein. Jedenfalls gehöre ich nicht (und gehörte nie) zu den Menschen, die ihre Bücher als Hausgenossen und Partner bezeichnen und für die eine Wohnung voller Bücherregale das absolute Nonplusultra ist (das Gegenteil ist der Fall, zwar habe ich auch Bücherregale, möchte aber nicht zu viele davon haben, ich mag es einfach nicht, wenn alles voll mit Büchern ist.). Auch lege ich keinen gesteigerten Wert auf das andächtige Streicheln der Buchcover (wenn ich sie mir auch ab und zu gerne anschaue), und ich würde mich bis auf wenige Serien und Interessengebiete auch nicht als Sammlerin von Büchern bezeichnen. Ich lese sie, und danach stelle ich sie weg oder verkaufe sie.

Was hat jetzt letztlich den Ausschlag gegeben, mir einen Kindle zu kaufen?

Ehrlich gesagt: Der Neid. Ich fahre täglich mit der S-Bahn zur Arbeit und wieder zurück. Dabei trifft man viele lesende Menschen. Die ersten eReader wurden von belächelnswerten Freaks ausgeführt. Aber seit ich immer häufiger harmlosen, niedlichen Omis begegne, die in ihrem Kindle schmökern, wähend ich nebendran einen fetten Wälzer auf den Knien habe… ich meine, das weckt schon gewisse Begehrlichkeiten! Zudem war ich in letzter Zeit häufiger auf Reisen, und da stellt sich jedes verdammte Mal die Frage: „Welches Buch nehme ich mit?“ (Ich nehme imme nur eins mit, denn meistens hab ich im Urlaub gar keine Zeit zum Lesen, aber gar keins dabei haben ist auch keine Option.) Und es war dann letztlich meistens doch das falsche, das völlig sinnlosen Ballast im Reisegepäck darstellte.
Und wo ich schon dabei war, drüber nachzudenken, fiel mir noch eine ganze Reihe weiterer Vorteile eines Kindles ein:

  • Ich lese gerne englische Bücher, und die sind (meistens) erfreulich günstig als eBook! (Dem gegenüber stehen deutsche Verlage, die wenns noch kommt, ein elektronisches Buch für 1 Euro günstiger verkaufen als die Printausgabe aus in paarhundert Seiten Papier. Die Logik dahinter erschließt mich mir leider nicht vollständig, vielleicht möchte man einfach nicht, dass die Leute eBooks lesen.)
  • Man kann auch mal in Ruhe Pornos erotische Literatur in der S-Bahn lesen, ohne sich blöd bei vorzukommen, weil die Cover und die Titel immer so verräterisch und peinlich sind.
  • Man kann einfach mal eben spontan von der Couch aus ein Buch kaufen, wenn einem danach ist und es sofort lesen.
  • Man kann sich auch kostenlos ausführliche Leseproben auf den Kindle laden und sich so in Ruhe ein Bild von dem Buch machen (das wusste ich übigens vorher gar nicht und nutze diese Funktion bisher mit großer Begeisterung!)
  • Man kommt sich in der Bahn beim Lesen total avantgardistisch vor und am Puls der Zeit.
  • Man hat ein weiteres tolles Gadget im Haus.

Alles Gründe genug, es einfach mal zu probieren, denn wenn man es blöd findet, kann mans ja auch wieder verkaufen oder zurückschicken. Ob es nun sinnvoll ist, sich bei einem Über-100er-SUB ein elektronisches Lesegerät anzusschaffen, für das auch erstmal wieder neue Bücher angeschafft werden müssen, darauf möchte ich an dieser Stelle lieber nicht eingehen.

Und so habe ich mich recht schnell für den neuen Babykindle für 99 Euro entschieden. Übrigens nicht so sehr wegen des vergleichsweise günstigen Preises, sondern ganz bewusst aus Minimalismusgründen. Ich war und bin der Ansicht, die ganzen Features wie Touchscreen, Audiofunktion etc. nicht zu benötigen. Hab ich beim Buch ja auch alles nicht. Den Keyboard Kindle finde ich sowieso viel zu hässlich ;-) Und ganz ehrlich: Ich will damit doch nur LESEN! Ich will damit keine Notizen machen und nix nachschlagen (letzteres geht übigens auch ohne Tasten/Tatschen sehr einfach, ich habs ausprobiert). Ich mache mir so gut wie nie Notizen beim Lesen und streiche auch nie was an. Warum sollte das beim Kindle anders sein? Und wenn doch, dann hab ich eh immer Papier und Bleistift dabei. Zudem ist der Babykindle angenehm handlich (fast schon ZU handlich, ich weiß immernoch nicht so genau, wie ich das Teil beim Lesen eigentlich halten soll, um ehrlich zu sein).

Und wie finde ich ihn nun?

Er wohnt jetzt also schon zwei Tage bei mir, und ich muss sagen: Ich liebe ihn schon jetzt!Es ist noch etwas gewöhnungsbedürftig, beim Lesen nur so ein dünnes Brettchen in der Hand zu halten, und die schier endlose Buchauswahl, die man JETZT SOFORT hat, hat mich est derart überfordert, dass ich mich auf das Laden von Leseproben beschränkt habe. Aufgrund dieser tollen Möglichkeit habe ich inzwischen eine Auswahl getroffen und hoffe auch so ein ganz klein wenig auf das Nachlassen dieser elenden Hamsterkäufe. Meinen (physischen) SUB hab ich auch gleich mal um einiges erleichtert, das ich mir genauso gut auch als eBook deutlich günstiger kaufen kann.
Und eine schöne Hülle für den Kleinen hab ich mir nach ungefähr 8 Stunden reiflichem Überlegen nun auch auf Etsy.com bestellt, es kann also losgehen, und ich bin gespannt, ob und wie sich der Kindle auf mein Leseverhalten auswirken wird!

Habt ihr eReader? Warum/warum nicht?
Wie sind Eure Erfahrungen damit?

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24 Kommentare zu “I did it.

  1. Ich hab den EReader von Sony und liebe ihn!! Ich war nie ein Gegner von Readern, obwohl ich wirklich viele Bücher hier liegen habe. Stattdessen bin ich in einer Familie groß geworden, in der die Mama das erste Handy hatte, wir als eine der ersten Familien Internet hatten und in Sachen Konsolen schon beinahe alles ausprobiert haben. So lag der Reader auch nicht weit. Besonders auf Reisen und im Zug weiß ich ihn sehr zu schätzen!!!
    Ich hab mich bewußt gegen Kindle entschieden, wegen der Beschränkung auf amazon und ihrem Format. Aber ich wünsch dir ganz viel Spaß mit deinem neuem Gadget!!!

    • Ich muss gestehen, dass ich mich gar nicht wirklich mit anderen Herstellen auseinandergesetzt habe und von Anfang an einen Kindle wollte. Dass man an Amazon gebunden ist, ist mir bewusst, finde ich aber erstmal nicht schlimm, weil ich so gut wie nur dort Bücher kaufe (wenn ich sie online kaufe). Ein bisschen doof finde ich bisher nur, dass man damit nicht an de Onleihe von eBooks teilnehmen kann. Andererseits sind viele Bücher, die mich interessieren, wiederum so günstig dass es sich irgendwo aus ausgleicht… Und ich finde einfach das Bestellen über Amazon soooo schön bequem und schnell! ;-)
      Kann aber gut verstehen, wenn man sich dieser Einschränkung nicht beugen möchte und daher lieber einen anderen Reader kauft.

  2. Ich habe den gleichen Kindle wie Du und das schon eine ganze Weile und weiß ehrlich gesagt gar nicht mehr, wie ich jemals ohne ihn konnte. Gerade für unterwegs ist er unheimlich praktisch und die Sammlung-anlegen-Funktion ist auch nicht zu verachten. Was ich echt toll finde ist die Markierung-starten-Funktion. Während ich bei einem Buch oft Eselsohren … Quatsch! *g* Zettel einlegen musste um mir z.B. Namen zu merken oder einfach bestimmte Stellen, kann ich sie nun markieren und habe sie nach dem Lesen alle mit einem Klick beisammen, kann zur entsprechenden Stelle gelangen … hach ja.
    Ich denke nicht, dass er meine Papierbücher ersetzen wird, aber einen wirklich tollen Zusatz bietet er schon jetzt. Beim Entspannen ist es deutlich von Vorteil das Gerät in der Hand zu balancieren, als einen 800Seiten Wälzer.

    • In der Tat, das Gewicht ist bequem, aber für mich noch sehr ungewohnt. Ich denke immer, gleich fliegt er mir weg, so leicht ist er ;-)
      Das mit der Markierfunktion klingt wirklich toll, allerdings muss ich sagen, dass ich so weit noch gar nicht gekommen bin, sowas zu nutzen. Werde das aber mal im Hinterkopf behalten, denn auch ich habe mir oft Eselsohren äääh… Zettel in die Bücher reingemacht, um bestimmte Stellen zu markieren.

  3. Ich habe letzten Dezember einen von Trekstore geschenkt bekommen. Ein halbes Jahr lag der ungeöffnet bei mir zuhause rum.
    Geöffnet habe ich ihn dann auch nur, um ihn in meinem Blog vorzustellen.
    Ich war selber noch gar nicht soweit, dass ich einen eReader hätte haben wollen und wenn, dann hätte ich sicher nicht zu diesem Hersteller gegriffen. Was ich so beim ersten Ausprobieren gemerkt habe, wäre das auch besser gewesen.
    Bis zum heutigen Tage habe ich noch nicht ein Buch auf dem Teil gelesen. Bis das passiert, wird auch sicher noch eine ganze Zeit vergehen.
    Wenn ich mir persönlich einen eReader hätte aussuchen dürfen, dann hätte ich sicher auch den Kindle genommen. Aber wie gesagt, das hätte noch eine ganze Weile gedauert.

  4. Wir haben einen auf Weihnachten bekommen und ich LIEBE ihn. Liebe, liebe, liebe ihn. Und da ich neuerdings immer gerne viele Romanchen mit halbnackten Menschen auf dem Cover lese (Fifty Shades sei Dank), finde ich es sehr gut, dass man nicht gleich sieht, in was ich mich da vertiefe. Und ich lese so viel schneller mit dem Ding. Ich weiß nicht genau wieso, aber ruck zuck bin ich durch und brauche das nächste Buch.
    Bared to you habe ich übrigens auch neulich erst gelesen. Nicht schlecht, aber ich hasse es, wenn ich ewig lange auf den nächsten Teil der Buchreihe warten muss. Macht mich irre. Und Christian Grey ist halt doch besser als Mr. Cross. Sorry. :)

  5. Ich wollte auch lange keinen Kindle, dachte, mir ginge dabei ein Stück Lesevergnügen verloren. Mein Mann, der langsam die Nase voll von meinen Büchermassen hatte, überredete mich schließlich zum Kindle und ich holte mir auch den Kleinen – war mir aber vollkommen sicher, das wäre nichts für mich. Inzwischen lese ich fast nur noch auf dem Kindle und möchte ihn nicht mehr missen. Es ist einfach bequemer mit dem Leichtgewicht, es spart eine Menge Platz und ich hab ein „gesünderes“ Verhältnis zu Büchern entwickelt. Ich muss nicht mehr alle in Schränken, Regalen und Stapeln horten und nur noch wenig ausgewählte Bücher und Serien ziehen als Hardcover oder Taschenbuch bei mir ein. Und Lesevergnügen verloren habe ich auch nicht, ich hab sogar eher dazu gewonnen, denn der Kindle ist immer und überall dabei und ich lese mehr als je zuvor

    • Das ist doch schön zu hören! :) Momentan bin ich auch noch in de Phase, wo ich sogar beim Kochen und im Bad lese, aber das lässt sicher auch noch mal nach…

  6. Ach das Teil ist wirklich verlockend. Noch ein Vorteil: Man wird nicht andauernd gefragt, ob man dieses oder jenes Buch ausleihen könnte. Geht nicht – bätsch! Wäre mein SUB nicht so groß, hätte ich mir den Babykindle auch schon geholt… naja so habe ich zumindest einen Ansporn, die physischen Bücher schneller „wegzulesen“. Von den englischen Büchern habe ich mich allerdings schon getrennt, denn das „Übersetzen per Klick“ ist in meinen Augen ein MEGAvorteil beim Kindle. Wenn mein SUB weggelesen ist, gibt’s bestimmt schon zwei neue Kindle-Versionen und dann kauf ich mir den Babykindle für 30 Euro oder so. 0:-) Hast du eigentlich keine „Angst“, dass du deine physischen Bücher jetzt nicht mehr anrührst?

    • Doch, hab ich ;) Aber was soll ich machen? Erfahrungsgemäß kriege ich den SUB sowieso nicht weggelesen, da müsste ich ewig warten mit dem Kauf des eReaders. Einen Teil davon habe ich verkauft und werde entsprechende Bücher beizeiten eventuell als eBook neu kaufen.
      EIniges gibts nicht als eBook, das werde ich dann sicher auf Papier lesen, wenn mir danach ist. Und ich dachte mir, wenn ich irgendwann eh einen Reader kaufe, dann lieber jetzt als morgen, denn so lann ich jetzt schon damit beginnen, mir meine portable Bibliothek anzulegen. Bestimmte Bücher, die ich tatsächlich sammle, weil ich sie gern im Regal habe, bi sich sie lese, können da gerne auch weiterhin bleiben.

  7. Ich habe meinen Kindle jetzt seit etwas mehr als einem Jahr, und es ist nach wie vor eine der besten Investitionen im Gadget-Bereich. Habe ihn auch unter anderem gekauft, weil ich viele englische Bücher lese, die ja recht günstig sind. Und aus Platzgründen – ein volles Bücherregal, ja, schön, aber schaut man wirklich nochmal in ein Buch rein?

    Ich kann übrigens nur empfehlen, einen Reader mit E-Ink-Display zu kaufen und nicht am falschen Ende zu sparen. Die günstigeren Reader mit LED-Display rächen sich nach einigen Stunden lesen …

  8. Haha, hierher weht der Wind also ;) Am besten gefallen mir ja deine letzten 2 Vorteile. Die kann man auch noch richtig pimpen, wenn man seinem Kindle eins von diesen zahlreichen Skins verpasst ;D

    • Schon, aber die finde ich persönlich zB ziemlich hässlich bzw würde mich das total vom Lesen ablenken. Wenn man auf sowas steht, ist das natürlich ein weiterer Pluspunkt. ;-)
      ABER. Es gibt bei Dawanda und vor allem bei Etsy traumhaft schöne Sleeves für den Kindle! (Ich habe bedeutend länger gebraucht, mich für ein Sleeve zu entscheiden als für ein eReader Modell)

      • Ich mag die Skins total gern, es gibt natürlich auch ganz schön hässliche, aber ich hab genug gefunden, die mir gefallen, um keine leichte Auswahl mehr zu haben ;)
        Hab jetzt leider schon eine Hartschalenhülle mitbestellt, sonst würde ich direkt mal bei Etsy gucken, aber das Ärgern spar ich mir jetzt lieber ;) Was hast du denn für ein Sleeve?

        • Bestimmt gibts da auch schöne Skins, aber das Konzept dahinter hat sich mir einfach nicht so recht erschlossen, weil ich dieses Bunte einfach zu sehr ablendkend finde. Beim Buch hab ich ja auch nicht dieses ganze Mustergedöns am Rand. Aber ist natürlich Geschmackssache :)

          Ich hab einen Sleeve von OhKoey und ein stabiles Klappcover von Gecko, das ich bei Amazon bestellt habe. Spricht ja nichts dagegen, mehrere zu haben. Ich benutze die im Wechsel, beides hat Vorteile. Das Klappdingens hatte ich mir eigentlich nur für den Urlaub bzw für den Strand bestellt, damit ich den Kindle da nicht ständig mit Sonnencremefingern anpatschen muss. Ist aber auch sonst ganz praktisch für unterwegs, wenn man nicht erst lange rumfriemeln muss, sondern einfach das Cover rausholt, aufklappt und nach dem Lesen wieder zu. Das Sleeve hat den Vorteil, dass es eben hübsch aussieht und dass man da den Kindle nackt in der Hand hat. Die Cover wiegen zwar alle nicht viel, aber ich finde den Unterschied spürbar, und ich hab auch gerne einfach nur den Reader selber in der Hand (den ich mir ja u.a. deswegen gekauft habe, weil er so schön leicht ist, da ist es nur bedingt zweckmäßig, da dann so eine dicke Hülle drumzuschnallen).

          • Ich stehe total auf Bunt bzw. schön gestaltet. Hätte auch nichts dagegen, wenn Bücher generell einen stylischen Rahmen hätten ;D Na ja, kann aber verstehen, dass das sicher auch ablenkt. In Büchern dann vllt doch lieber nur schlichte Verzierungen über dem Text oder bei der Seitenzahl.

            Oooh, die Elefantenstoffe bei OhKoey sind ja zuckersüß <3 Aber wechseln wäre nichts für mich, da könnte ich mich ja nie entscheiden und würde wahrscheinlich ständig eine Hülle verleggen ;D

          • Achwas, ich trage ja auch nicht täglich die selben Klamotten, warum sollte mein Kindle das also tun? ;-) Die Hüllen liegen auf meinem nachttisch und ich entscheide mich dann für eine, je nachdem was ich an dem Tag vorhabe. Wobei ich inzwischen das Sleeve eher für den Alltag nehme und das etwas robustere und praktischere Klappcover für Reisen bzw wenn ich lange unterwegs bin. Eigentlich mag ich es lieber, wenn ich den Kindle „nackt“ in der hand halte.

  9. Ich bin eigentlich genau eine von diesen Cover- und Buchsammelungfreaks, im Gegenteil zu dir :) Und trotzdem bin ich auch auf der „Dark Side“ angekommen. Warum? Weil es einfach ganz, ganz praktisch ist. Es ist ein genau so wie beim Musik, man benutzt Mp3 Players und so aber kann trotzdem weiter Schallplatten kaufen und sammeln… Ich habe mir aber kein Kindle gekauft, sondern ein Samsung Tablet, da ich mir gedacht habe: „Wenn es sein muss, dann lieber auch das ganze Paket“. Auf einem Smartphone hätte ich nie ein Buch lesen können, aber ein Tablet ist ja groß genug und Preise für das Flat Rate gehen immer runter. Und wenn ich ein Buch auf Englisch lese, kann ich auch sofort im Wörterbuch nachschlagen, was mir sonst zu anstrengend ist, Notizen machen und Zuhause schauen :)

    • Tablets sind in meinen Augen überhaupt nicht zum Lesen geeignet. Ich will mit dem eReader genau so und genau dort lesen können wie mit einem Buch auch. Und das geht zB im Sonnenlicht mit einem Tablet schon mal nicht, weil die Dinger in der Regel ja ganz bös reflektierende Displays haben. Von der auf Dauer für die Augen einfach zu anstrengenden Pixeldarstellung mal ganz abgesehen. Insofern hab ich ein Tablet zum Lesen überhaupt nie in Betracht gezogen.
      Außerdem brauche ich auch kein „ganzes Paket“, ich will tatsächlich nur lesen und nicht nebenbei surfen oder durch meine eMails zappen. Ich finde es gerade gut, dass ein eReader nichts weiter kann und tut als Texte darzustellen.

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