Beyond the Highland Mist

Hach Kinners, nejjj wat war dat schön!!
Doch wirklich, ich meine das ernst und erkenne mich selbst kaum wieder. Liebesromane – erst recht derartige Schmachtfetzen! –  sind ja sonst eigentlich das Letzte, was ich lese.

Durch eine Verkettung mehrerer Umstände kam es dann aber dazu, dass ich mich mit etlichen Nora Roberts Romanen eindeckte. Die wollte ich nämlich schon immer mal lesen, da ich einige ihrer Verfilmungen kenne und die so nett berieselnd finde. Habe also angefangen, die MacKades zu lesen und fand die auch garnichma so schlecht! Irgendwie bin ich dann in diverse Foren geraten und habe gestöbert, und bin letztlich bei der Highlanderserie von Moning hängengeblieben. Die war mir zwar schon länger ein Begriff, aber sowas hätte ich bis dato mit der Kneifzange nicht angefasst. Von mir bisher wenig liebevoll als Schottenkitsch bezeichnet, habe ich da einen weiten Bogen drum gemacht. OBWOHL, und das muss ich betonen, ich das Zeitreisethema sehr spannend finde und schon als Kind Zeitreiseromane geliebt habe. Vergällt hat mir das Schottenkitschgenre ausgerechnet die Mutter des Schottenkitsches, nämlich Diana Gabaldon. Die geht GAR nicht! Ihren Erstling Feuer und Stein habe ich vor 12 Jahren mal zu lesen versucht und mich fast abgerostet. Ich mochte das Buch überhaupt nicht, was vor allem an den furchtbaren Charakteren lag und an dem unfassbar langatmigen Schreibstil.

Soweit, so gut. Meine Experimentierfreude in puncto Liebesromane war geweckt (zumal auch Irina noch ganz nebenbei wohltuend auf mich eingewirkt hat), und obwohl ich fast sicher war, auch Moning nicht zu mögen, habe ich es mal probiert, denn zumindest sollte die Serie auch recht humorvoll sein.

Was soll ich sagen? Ich bin hin und weg! Nicht mal die Sexszenen haben mich gestört.
Den Zeitreiseplot mag ich wie gesagt ohnehin sehr. In diesem Falle wird die Amerikanerin Adrienne aus den 1990er Jahren in das schottische Jahr 1513 katapultiert. Der „Grund“ oder die Grundlage für diese Zeitreise war interessant erklärt und auch in gewissem Rahmen „plausibel“ – wenn man kein Problem damit hat, Feen und Feenzauber als plausibel zu betrachten ;) Für mich aber interessanter als Leute, die nach einem Gewitter plötzlich einfach so in der Zeit versetzt sind.
500 Jahre vor ihrer Zeit in Schottland wird Adrienne auch direkt zwangsvermählt mit Laird Sidheach „Hawk“ Douglas. Und der ist wirklich ein Alphamännchen wie es im Buche steht! Groß, dunkel, muskelgestählt – und geradezu rührend von sich selbst überzeugt. Als der seinen Auftritt hatte, da wusste ich sofort – der weiß, wo der Hammer hängt! Aber trotzdem mochte ich ihn, denn ich fand ihn trotz seines Egos nicht unsympathisch. Er entbehrt nicht eines gewissen Charmes, ist humorvoll, hat auch sehr noble Charakterzüge, ist prinzipientreu.
Und natürlich unglaublich sexy!

Adrienne ist so ein bisschen zickig, aber nicht ganz zu unrecht, wenn man bedenkt, dass der ihr unbekannte breitbrüstige Schotte darauf besteht, dass er sie irgendwann schon rumkriegen wird, schließlich hat er bisher noch JEDE rumgekriegt! Sie ist weder auf den Mund, noch auf den Kopf gefallen und ist ihm somit ebenbürtig. Anfangs hat mich ihr starrsinniges „I HATE beautiful men!“ allerdings ziemlich genervt. Aufgrund einer schlechten Erfahrung ist sie der Meinung, ALLE schönen Männer wären riesengroße Arschlöcher. Und Hawk IST schön… Vor lauter Angst also, wieder auf  „so einen“ hereinzufallen und verletzt zu werden sperrt sie sich und wehrt sich mit Händen und Füßen, beteuert, dass sie sie ihn nienieniemals erhören würde – was natürlich seine Jagdinstinkte erst recht weckt! Er ist augenblicklich unsterblich in seine Braut verliebt und natürlich reichlich konsterniert, dass sie sich so sträubt, wo ihm doch sonst alle Frauen zu Füßen liegen!

Bei seinen Versuchen, sie rumzukriegen habe sogar ich weiche Knie bekommen, und gerade dieses „Weichkochen“ hat mir gefallen und dass sie nicht sofort langweilig-weibchenmäßig an seine breite Brust gesunken ist. Einerseits setzt er seine Verführungskünste ein, andererseits will er, dass sie ihn tatsächlich als Menschen kennen- und schätzen lernt. Was natürlich letztlich auch gelingt – und wie gesagt, ich mochte ihn irgendwie auch und fand ihn als Charakter auch gut beschrieben.

Angenehm fand ich, dass sich nicht alles nur um diese Liebesgeschichte dreht, sondern der Hintergrund der Zeitreisen untersucht wird. Adrienne weiß nicht, wie oder weshalb sie durch die Zeit reist, es geschieht einfach. Verschiedene Umstände, Dinge und Personen stehen in dem Verdacht, etwas damit zu tun zu haben, und ich fand es durchaus spannend, die Zusammenhänge zu erkunden. Wollte sie anfangs gerne wieder zurück in ihre Zeit, so musste sie später damit fertig werden, gegen ihren Willen wieder zurückgeworfen zu werden. Mir brach fast das Herz, als der arme Hawk alleine zurückblieb und dachte, sie liebt ihn nicht mehr… ;)

Erwartungsgemäß gab es auch ein paar Ungereimtheiten und Dinge, die nicht so wirklich logisch waren. Beispielsweise hat Adrienne so gar keine Anpassungsschwierigkeiten im 16. Jahrhundert und fühlt sich eigentlich pudelwohl. Während sie arglos sich über das „nice, chemical-free water “ freut, hätte ich an ihrer Stelle vermutlich nur gedacht „Gottogott, bestimmt alles voller Bakterien!“
Mein persönliches Highlight: Als das Eis endlich gebrochen ist nach circa 300 Seiten Gebagger vom Hawk, stellt sich überraschend heraus, dass Adrienne noch Jungfrau ist (ok, solls ja geben). Und sie hat nur ganz kurz einmal gezuckt – obwohl vorher mehrfach überdeutlich durchgesickert war, dass Hawk offenbar einen ganz schönen Oschi hat!
Naja. Schwamm drüber! Ist ja schließlich ein Liebesroman. Da muss das bestimmt so…

All das hat der Geschichte insgesamt auch keinen Abbruch getan, und ich bin so traurig, dass sie schon vorbei ist, dass ich mir zum Trost auf einen Schlag alle weiteren Highländerbände von Karen Moning besorgt habe (insgesamt 7 an der Zahl).
Insgesamt ein herrlich berieselnder, prickelnder und wunderbar zum Abschalten geeigneter Roman!

Karen Marie Moning – Beyond the Highland Mist
Dell
ISBN 0440234808
5,90 Euro

37 thoughts on “Beyond the Highland Mist

  1. Einen ganz schönen Oschi? *vor mich hin gacker*

    Ich mag ja sowas. Kennst du schon „Die Söhne der Insel“?

    • Er ist, ich zitiere wörtlich: „Hung like a stallion“ ^^ – und obwohl das die allerdeutlichste Anmerkung war, wird das noch ein paar weitere Male beiläufig erwähnt.
      Die Söhne der Insel kenne ich nicht. Ist gut??

      • Jaaa ich fands toll :) von Jean Johnson glaub ich. Der zweite Teil heisst „Der Kuss des Wolfes“ oder so, das muss ich irgendwann auch nich lesenn:)

        • Muss ich mal googlen, nie gehört. Spielt das auch in Schottland?
          (Aber bin ja jetzt eh erstmal eingedekct mit Zeitreiseromanen und lese bestimmt dieses Jahr nix anderes mehr, gniihihi…)

  2. OMG! Ich hab mich gerade königlich amüsiert. Aber, was heißt, ich hab mich toootal abgehaut! Und beim „Oschi“ bin ich am Boden gelegen!
    Und ich muss das jetzt sofort auch haben. Ich liebe ja auch Zeitreiseromane. Und den stallion muss ich mir ganz unbedingt näher ansehen. *grinst von einem ohr zum anderen*

    • Evi, du wirst es lieben! Wenn sogar MIR das gefallen hat!!
      Und der Stallion, der wurde sogar mehrfach ausdrücklich erwähnt. An einer Stelle hieß es sogar, dass – Gott steh mir bei – so mancher Stallion auf Hawk neidisch werden könnte. Also spätestens da hätte ich wohl schreiend die Flucht ergriffen – aber Adrienne hat das überhaupt nicht groß erschüttert ;)
      (Anfangs dachte ich ja noch, das Pferd auf dem Cover spielt auf die Frisur von Hawk an, da beide die gleiche schwarze Flattermähne haben. Aber inzwischen weiß ich es besser, kchrhrhr…)

      Ich hab dann noch http://www.timetravelromancewriters.com gefunden und könnte mich grad totkaufen. Aber wenn du spezielle Tipps hast, imemr gerne *gg*

  3. Haha. Ich möchte den jetzt auch lesen. Ich hab die letzte Zeit ein paar versexte Vampir-Romane gelesen. Das einzig gute daran waren aber auch wirklich NUR die Sexszenen :( Der Rest war schnulzschmarrn ohne Ende. Aber man muss ja Abstriche machen, hab ich so das Gefühl ;)

    • Vampire gehen bei mir gar nicht. Ich stehe ja mehr auf kernige, markige, Männer, so echte Alphakerle halt (insofern echt schade, dass ich diesen Highlandertrend um etliche Jahre verpasst habe). Vampire sind mir zu blass und zu saftlos… Da würden mich nichtmal die Sexszenen anmachen.

  4. Oho. Ich LIEBE solche Romane. Eben aus dem Grund, dass man nicht großartig denken muss, sondern einfach versinken kann. Wie fernsehen nur besser. :)
    Wobei mein alltime favourite eindeutig Shanna ist. Den Roman habe ich schon sooo oft gelesen und trotzdem immer wieder schön!

    • Bisher hab ich das ehrlich gesagt nur belächelt, diese „Nackenbeißer“. Und ich HABE auch schon mal welche gelesen, einfach aus Neugierde. Fand sie aber nicht wirklich toll, weil ich die Plots meistens total hanebüchen fand und dann nur die Sexszenen gelesen habe – die aber so losgelöst von jeglicher Handlung auch nicht wirklich toll waren.

      Der Vergleich mit Fernsehen stimmt, ich hab ja ein Faible für GANZ seichte Fernsehunterhaltug a la Pilcher, Lindström, Schwarzwaldklinik und diesen ganzen weichgespülten Vorabendmist ;)

      Von Shanna habe ich schon gehört, das soll ja ein absoluter Klassiker dieses Genres sein!

  5. Also immer kann ich sowas auch nicht lesen. Und um ehrlich zu sein, fand ich die meisten anderen, die ich mal ausprobiert habe ziemlich dämlich und absolut langweilig. Meine große Ausnahme waren/sind die Woodiwiss-Romane – Shanna als absoluter Liebling. Wobei es da auch bessere und schlechtere gibt.
    Ich habe auch schon genügend andere versucht zu lesen – zu erkennen am typischen Titelbild, was man in der Öffentlichkeit gerne mal versteckt, die ich aber meistens recht schnell wieder weggelegt habe. So ein bisschen Handlung außer Geschmachte und Sex muss schon sein.

    • Ja genau, bisschen Handlung muss sein, und bei diesem Buch hatte ich das Glück, dass mich die Rahmenhandlung absolut angesprochen hat.

      Von Woodiwiss hab ich auch mal was gelesen, weiß aber beim besten Willen nicht mehr, was. Das ist auch sicher schon gute 15 Jahre her. Damals habe ich mir aus der Stadtbibliothek wirklich alles mögliche ausgeliehen, und ganz viel ausprobiert. Die schreibt glaube ich viel so im Südstaatenmilieu, kann das sein? Sowas finde ich ich ja auch immer toll (Fackeln im Sturm!! ♥), vllt gibts sowas ja auch mit Zeitreise *g*

      (Für dieses Buch habe ich mir übrigens eigens so eine genähte Buchhülle angeschafft, da ich mich mit DEM Cover absolut nicht in die U-Bahn getraut hätte. Band 2 habe ich von Tauschticket, der hat leider ein ähnliches Cover. 3-7 habe ich bei Amazon bestellt, und da sind die Cover zum Glück etwas weniger schrill…)

  6. Willkommen im Club, Maren! *ggg

    Nur mal zur Sicherheit will ich angemerkt haben: Logischerweise haben die Kerle in Liebesromanen alle Oschis wie ein Deckhengste, denn wer will denn schon von nem Helden mit nem fisseligem Piephahn lesen, den man suchen muss?! *g* Davon abgesehen fällt Moning aber m.E. schon ziemlich raus aus dem LiRo-Genre, weil sie sich einfach nicht so ernst nimmt und die Klischees bewusst auf die Spitze treibt.

    Was „Shanna“ angeht, rate ich übrigens dringend zur Vorsicht! Der gilt zwar als Romance-Meilenstein, ist aber heute nur schwer zu ertragen, wenn man ihn nicht von früher kennt. Das ist eins dieser Bücher, das m.E. einfach nicht mehr zeitgemäß ist.

    • Naja, das stimmt schon. So popelige 20cm kann ich ja auch selber haben! Da müssen die Helden im Buch schon mehr zu bieten haben… Frage mich bloß, was es da sonst noch so alles im Repertoire gibt – der nächste wird wahrscheinlich mit einem Zuchtbullen verglichen?? Ejejejjj!! *g*

      Ich mochte übrigens gerade, dass es nicht sooo bierernst war und muss auch meine Aussage von letzt revidieren, denn nachdem ich mich warmgelesen hatte, fand ich den Humor angenehm trocken. Und auch dieses übertriebene Alphagehabe war irgendwie schon klasse. Sehr schön die Stelle, wo Hawk rausfindet, dass Adrienne noch jungfräulich ist und sich erstmal ganz reizend geknickt zeigt, weil er sie doch immer der Untreue bezichtigt hat – offensichtlich zu unrecht. Sekunden später kommt dann wieder das Alphamännchen in ihm durch und er rammelt selbstvergessen unter entzückten „Mine!“-Rufen weiter – herrlich, ich hätte mich wegschmeißen können!

      Was Shanna angeht, erstmal werde ich jetzt sämtliche verfügbaren Schottenkitschromane lesen, und wenn ich dann noch Tipps brauche, weiß ich ja, wen ich fragen kann (Quinn werde ich auch bald nochmal irgendwo dazwischen schieben, aber das traue ich mich nun fast gar nicht mehr. SO toll wie Hawk kann eigentlich kein zweiter Held sein. Haaaach!)

  7. Mit der beeindruckend Ausstattung der Herren/Hengste/Bullen/Stahlrohrträger geht ja grundsätzlich auch eine außerordentliche Begabung und beeindruckende Standfestigkeit einher, die nächtelange unsagbar befriedigende Orgien erlaubt. Brandende Wogen und brechende Wellen und explodierende Sterne und so, du weißt schon … Toll, diese Liebesromane! *gg*

    Bin mal gespannt, ob dir andere Schottenkitschromane ebenso gut gefallen; ich fürchte, es könnte schwer werden, was adäquates zu Moning zu finden. (Oder meinste du mit „sämtliche verfügbaren Schottenkitschromane“ ohnehin nur die weiteren Bände von Moning?)

    Quinn jedenfalls ist nicht so ironisch. Um genau zu sein: überhaupt nicht! ;)

    • Außerdem gibt´s bei der Quinn auch keine Hengste, ausser die richtigen Vierbeiner. Hier punkten die Herren eher mit Herz, Verstand und Humor als mit ihrem (nicht explizit erwähnten) Gehänge. ;-)

    • Das kommt natürlich auch noch dazu! Ich war auch ganz aufgewühlt nach dem Lesen vor lauter Sternchen und Wogen. Hab die ganze Woche nicht wirklich gut geschlafen *hust*
      Und wie schnell die am Schluss schwanger wurde!! Jeder Schuss ein Treffer quasi. Wahnsinn. So tolle Männer gibts ja heutzutage gar nicht mehr.

      Erstmal wollte ich alle anderen Moning Bände lesen, die ich auch schon alle bei Amazon bestellt habe (dein Tipp gestern kam leider zu spät) bzw den zweiten hatte ich mir letzte Woche bei TT geschossen. Leider glaube ich auch, dass da so viel nicht heranreicht – zumindest was ich diversen Rezensionen so entnehme, deutet darauf hin. Aber wer weiß, vllt bin ich bis dahin so auf Kilts geprägt, dass ich schon Sternchen sehe, sobald ein Karomuster erwähnt wird?

      Dass Quinn nicht ironsich ist, ist natürlich schade. Aber ein bisschen nett knutschen tun sie da wenigstens schon?? ;)

  8. Vielleicht solltest du dir dann für irgendwann noch mal Stephanie Laurens vormerken, in einem ihrer Historicals gibts 56 Seiten am Stück Sex. Öhm … hab ich gehört! *lach*

    (Ich hab das Buch tatsächlich auf Seite 50 oder so abgebrochen, weil ichs nicht ertragen konnte. Mir liegt die Autorin nicht, allerdings aus anderen Gründen als den zahlreichen ausschweifenden Sexszenen.)

  9. Also Leute, echt, wegen den Sexszenen kauf ich mir die LiRos sicher nicht. Das ist mir ja viel zu geblümt. Ich hab´s da gar nicht so mit den brandenden Wogen und dem Sternengeklingel.
    Maren, es wird schon ein bisschen rumgemacht auch bei der Quinn. ;-)

    • Naja nee. Wie gesagt, das war jetzt einer der ganz wenigen Liebesromane, die mir gefallen haben – eben weil die Story drumrum für mich gestimmt hat. )Aber das Klingeln und Wogen war trotzdem nicht das Schlechteste, irgendwie ;))
      Ich fand bisher immer entweder die Story total lahm oder die hatten mir zu viel langweiligen Sex. Das ist für mich manchmal so spannend zu lesen als würde der Held sich ein Butterbrot schmieren – interessiert mich einfach nicht, es ist mir zu nebensächlich. Aber Hawk mit seinem Tarzan-Gebalze hat mir so gut gefallen, dass ich diese Nebensächlichkeit dann sehr interssant fand (man darf ja auch den Riesenoschi nicht vergessen…)

      • Also nein, nicht mißverstehen, ich les ja haufenweise schärfere Sachen. *kicher*
        Aber ich will verdammt nochmal Romantik dabei. Und dafür sind die LiRos einfach super.

        Hawk klingt ja total nach einem, der mir gefallen könnte, ich mag ja die wilden Kerle gern, die so ein bisschen rumgrummeln, und sich mit der Faust auf die Brust hauen – tarzanmäßig eben. Die Jungs sollen Eier haben!
        (und gegen den Riesenoschi hab ich auch nix einzuwenden…)

        • Also dann wird er dir bestimmt gefallen! Ist so der Typ harte Schale, weicher Kern. Ich war selber ein bisschen überrascht, denn im echten Leben mag ich diese Ich-Tarzan-du-Jane-Kerle ja nicht so. Aber inzwischen bin ich so angefixt, dass ich meiner Kollegin die Ohren volljammere, sie soll mit mir nach Schottland fahren, ich will auch so einen Naturburschen. (Vielleicht hab ich was mit den Hormonen…)

          Und dazu gibts dann noch Eier plus Riesenoschi, und ich fands auch nicht unromantisch. Ich hab sogar ein bisschen weinen müssen. Was will man mehr?
          Haaach!

          • Ach, wer redet denn vom richtigen Leben…

            Schon ein Ticket gekauft? Ich glaub in Schottland gibt´s noch immer die Kerle, die Baumstämme herumschupfen und so. *lach*

            Wenn´s richtig schön ist, heul ich immer! Liegt wohl auch an den Hormonen…
            (Fakt ist, wenn ich nicht heule, stimmt was nicht mit dem Buch *gg*)

          • Na, noch nicht. Aber die Kollegin konnte ich auch schon anfixen, kchichi.
            Aber so einen Baumstammwerfer such ich mir!! Dass ich den schottischen Akzent wirklich NULL verstehe, ist erstmal zweitrangig.

  10. Es ist „Gezähmt von sanfter Hand“ – und spielt sogar in Schottland, zumindest teilweise. Ein waschechter Highlander kommt aber m.W. nicht vor, zumindest nicht in einer Hauptrolle. ;)

    Vielleicht gefallen dir die Laurens-Bücher sogar, wenn du auf Alphas stehst. Die Sprache ist aber einigermaßen blumig und die Handlung einfach bei jedem Buch gleich. Band 1 bzw. das Prequel hab ich kommentiert auf meiner Seite, falls du mal schauen magst.

    • Auf solche Tarzans steh ich im echten Leben eigentlich nicht so. Aber andererseits will man ja auch keinen Waschlappen, schwierig. ;) Wer weiß, vllt hat sich hiermit meine wahre Vorliebe den Weg an die Oberfläche gebahnt…
      Ich schau mir das mal an, was du dazu geschrieben hast.

  11. Und für die deutschen Ausgaben braucht man nicht mal eine Buchhülle! ;-) Ich habe die Reihe vor einiger Zeit gelesen und mochte sie auch sehr. Immer „irgendwie“ das selbe, aber immer witzig und rrrromantiiisch. Band 2 fand ich persönlich am besten. *schmacht*

    • Ja, aber ich möchte die Bücher nicht auf Deutsch lesen, weiß auch nicht. Auf Deutsch finde ich sowas immer besonders kitschig und irgendwie sperrig, jedenfalls/besonders dann, wenn es ne Übersetzung ist.

      Band 2 ist heute mit der Post gekommen, und obwohl ich absolut nicht glaube, dass IRGENDWAS an Hawk heranreicht, freu ich mich schon sehr :D

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