Das Mädchen im Wald

Habe das Buch nach ca 1/3 (knapp 100 Seiten) abgebrochen, das war mir schlicht zu öde. Es passierte wirklich üüüberhaupt nichts, weder in den Rückblicken, noch in den in der Gegenwart spielenden Erzählstücken. Lediglich der Mord an dem Mädchen, der auch im Klappentext bereits erwähnt wird, aber das wird auch erstmal nicht weiter erörtert. Nää, da vergeht einem ja alles. Ich hatte lange mit mir gerungen, das Buch überhaupt zu lesen, da es sich schon ein bisschen gruselig anhörte, tatsächlich konnte ich beim Lesen dann aber oft nur mühselig mein Gähnen unterdrücken.

Über 100 Seiten eigentlich nichts als Gelaber. Über die demente Mutter der Protagonistin, wie sie gemeinsam Eier kaufen gehen, die Kindheit der Protagonistin in einer Hippiekommune… alles dermaßen lieblos und leiernd erzählt, dass ich mich manchmal gefragt habe, warum die Autorin dieses Buch überhaupt geschrieben hat.
Auch Spannung kommt da gar nicht erst auf, und es gab auch sonst nichts, was mich auf den weiteren Verlauf der Geschichte neugierig gemacht hätte. Vielleicht wäre es ja noch besser geworden, aber ich für meinen Teil habe schlicht keine Lust, 200 langweilige Seiten zu lesen, nur damit am Schluss vielleicht noch 100 spannende überbleiben.

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