Moleskine Book Journal

Wie schon mal erwähnt, liebe ich Notizbücher über alles. Zwar nutze ich auch mein iPhone mit diversen Apps, um dort Dinge von unterwegs aus mal eben schnell zu notieren und zu merken, aber gerade in Zeiten von Smartphone, Facebook und Co finde ich es schön und wichtig, auch mal handschriftlich etwas festzuhalten. Notizbücher sind einfach bleibender, dauerhafter. Man kann sie anfassen und immer wieder anschauen, sie sind lebendiger als jede App.

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Derzeit nutze ich 4 dieser Bücher regelmäßig (bis auf 1 Ausnahme alles Moleskines): Einen Kalender (neudeutsch heißt das jetzt wohl “Planner”?), ein Feld-Wald-Wiesen-Notizbuch, in dem ich alles mögliche notiere von Listen über Zitaten bis zu Skizzen zu wirklich allem. Ein Fotonotizbuch, in dem ich sowohl Ideen und Inspirationen vermerke als auch Pläne für Fotoshootings, Termine für Ausstellungen und Wettbewerbe und dergleichen.

Sowie als viertes ein Book Journal. Und genau das möchte ich hier vorstellen.

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All Yours / Ganz die Deine

Hat mir unheimlich gut gefallen! Aufmerksam wurde ich auf die argentinische Autorin Claudia Piñeiro durch We read Indie und habe mich dann auch ein wenig schlecht gefühlt, das Buch auf Englisch gelesen zu haben statt auf Deutsch und somit den vorgestellten Verlag zu unterstützen. (Wieso tun sich so viele deutsche Verlage immernoch so schwer damit, eBooks zu veröffentlichen? Am besten noch zu einem im Verhältnis der Printausgabe stehenden Preis?) Allerdings lese ich wirklich wenn es geht nur noch eBooks, ich finde das einfach bequemer, und auf Deutsch gibt das nicht.

Aber zurück zum Buch selber: Ganz die Deine / All yours ist ein Krimi genau nach meinem Geschmack: Kurz und knackig, ohne temporeichen Showdown und ohne überflüssiges Geschwafel drum herum, welches den Leser verwirren soll und trotzdem oder gerade deswegen sehr spannend.

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Monatsliste Juni 2013

Ja, richtig gelesen: Das ist die JUNIliste. Im Juni war ich sehr beschäftigt, so dass ich irgendwie nicht dazu kam, die gelesenen Bücher zu besprechen. Immerhin noch genau einen Tag Zeit bis der Julirückblick fällig wird, und somit sei der Juni hiermit nachgeholt!

Here we go!

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Montagsfrage: Brichst du deinen Büchern den Rücken?

montagsfrage JA! Immer. Mit Vorliebe.

Ich fand es schon immer affig befremdlich, wenn Leute in Gebrauchtbuchbörsen ihre Bücher beschreiben mit “vorsichtig gelesen”. Ich will doch nicht vorsichtig sein beim Lesen?! Ich gehöre zu den Leuten, die ihre Bücher überall mit hin nehmen. Ins Bett, in die Badewanne, in die Handtasche, an den Strand. (Ich nehme sogar meinen Kindle in die Badewanne, ganz ohne Plastiktüte drum herum ;-)) Und da möchte ich dann lesen und nicht vorsichtig sein. Es beeinträchtigt meine Lesebequemlichkeit massiv, wenn ich ein Buch nur so weit aufschlagen kann, wie es gerade so nötig ist. Nur ja kein Stäubchen ins Buch lassen und kein Krätzerchen in die Buchdeckel – nix für mich! (Die Steigerungsform von “vorsichtig lesen” ist wohl die Methode, für Unterwegsbücher generell eine Plastiktüte mit sich zu führen, in der das Buch dann nach dem Lesen verstaut wird.)

Einige Bücher knicke ich dann, wenn es eben passiert, quasi “aus Versehen”. Es stört mich nicht. Einige sind aber auch so fest gebunden, dass es schon gar keinen Spaß macht, sie in der Hand zu halten. Diese knicke ich dann schon zu Beginn des Lesens und mache oft auch alle paar Seiten einen neuen Knick rein.

Ich kann die Absicht nachvollziehen, sorgsam mit seinem Besitz umzugehen, aber Bücher waren für mich seit jeher Gebrauchsgegenstände und keine Heiligtümer, die bloß keinen äußerlichen Schaden erleiden dürfen. Ich besitze Bücher mit mehrfach gebrochenem Buchrücken, mit Eselsohren in den Seiten, mit Wasser- und Sonnencremeflecken und Kekskrümeln zwischen den Seiten. So what? Es ist ein Buch, einfach gebundenes Papier, nichts was durch einen Knick oder Fleck sonderlich beeinträchtigt würde.

Ich habe meine Bücher gelesen, und so sehen sie auch aus, das ist doch in Ordnung.