Literaturreferate
2008 Juli 16
So oft wie hier schon nach “T.annöd Referat”, “T.annöd Rezension Hausaufgabe” und ähnlichem gegoogelt wurde, tät mich ja langsam mal interessieren, auf wievielen Lehrerschreibtischen meine Rezension schon gelegen hat. ^^















Hihi.
Meine Mutter hat sich übrigens angewöhnt, dass sie zufällig ausgewählte Sätze aus book reports ihrer Schüler googelt, um zu schauen, ob die sie einfach nur aus dem Internet genommen haben. Kam wohl schon öfter mal vor. Und das machen inzwischen wohl auch recht viele Lehrer. Also vielleicht hat auch schon jemand ne 6 bekommen, weil er deine Rezension auf den Schreibtisch gelegt hat :D
Hehe :-)
Aber wo steht bitteschön Tannöd auf der Literaturliste in der Schule? Komisch – hier bekommt man nur deutsche Klassiker zu Gesicht ;-)
Also wir haben im Deutsch-LK auch “aktuelle” Literatur gelesen. Damals leider Schlafes Bruder beispielsweise und leider gabs damals noch kein Internet.
Toll, das Zentralabitur unterbindet das natürlich… Düsseldorf gibt die Werke vor – Schiller, Büchner und Wolf stehen da auf dem Programm…
Fontane und Musil nicht zu vergessen.
Sämtliche Werke? Bei uns in Ba-Wü war das trotz Zentralabitur nicht so. Zwei bestimmte Bücher mussten gelesen werden fürs Deutschabitur, plus ein Lyriker. Sonst gab es nur Richtlinien, bzw. lange Listen, von denen etwas gelesen werden sollte. Da ist was modernes dann schon mal drin.
Nein, natürlich nicht alle Werke, sondern jeweils eins.
Effi Briest, Dantons Tod, Die Wirrungen des Zöglings Törleß, Don Carlos und Kassandra, um genau zu sein ;-)
Das hat nichts mit Zentralabitur zu tun. Auch früher als ich noch jung und dumm war und dezentral Abi gemacht habe, gabs einen Lehrplan, der bestimmte Klassiker “vorschrieb”, aus denen die Lehrer sich dann aber selbst was zusammenstellen konnten. Und bestimmte Literatur war dann wohl auch freigestellt. Das wird heute nicht anders sein, vllt habt Ihr einfach nur besonders klassikverliebte Lehrer :)
Nein, falsch, Maren. Natürlich gab es früher auch Klassiker auf dem Lehrplan – dagegen beschwer’ ich mich ja auch nicht. Allerdings gibt es den von dir beschriebenen Freiraum nicht mehr. Der Lehrplan ist so voll, dass man sowieso kaum mit dem Stoff durchkommt. An klassikverliebten Lehrern liegt es also nicht.
Insofern liegt es doch am “tollen” Zentralabitur, das einfach keine Freiräume zulässt und auch nicht einplant.
Nein, falsch, Marcel. Sicherlich gibt das Zentralabitur viele Bücher vor, aber für mindestens ein frei wählbares Buch ist Platz. Wenn der Lehrer natürlich der Meinung ist, dass seine Schüler die restlichen Pflichtbücher noch nicht auf dem Kasten haben, kann so was auch mal unter den Tisch fallen.
Oder der Lehrer hat schlichtweg keine Lust ein aktuelles Buch zu lesen.
Es stehen ja nicht nur Bücher auf dem Lehrplan, sondern auch andere Themen, die bearbeitet werden müssen und relevant fürs Abitur sind. Uns wird eingehämmert, das wir keine Zeit haben, uns mit einem anderen Quatsch zu beschäftigen, der nicht auf dem Lehrplan steht.
Vielleicht müsst Ihr dann einfach “besser mitarbneiten” ;)