Wieder bei Sally gefunden. Ich mag Stöckchen auch gerne! :)
1.) Was liest Du gerade?
Der eiserne Thron von R. Garcia y Robertson (und “nebenbei” ackere meine 17 Bände hanni & nanni nach und nach durch)
2.) Welches Buch hat Dich zuletzt stark beeindruckt?
Lucian von Isabel Abedi.
3.) Sammelst Du irgendetwas?
GG&L Handtaschen.
4.) Schreibst Du Widmungen in Bücher?
Nö.
5.) Schreibst Du Deinen Namen in Deine Bücher?
Auch nicht. Ich wüsste auch nicht wozu, da ich sie eigentlich kaum verleihe.
6.) Welches Buch hast Du doppelt?
Ich glaube, ich hab keins doppelt. Ich habe nur die gesamte Anne Of Green Gables Serie auf Englisch und auf Deutsch.
7.) Von wem würdest Du Dir gern was vorlesen lassen?
Ich lasse mir nicht gerne vorlesen (ich höre auch nie Hörbücher)
8.) Sitzt Du im Kino lieber am Gang oder in der Mitte?
Sofern ich überhaupt mal ins Kino gehe, lieber in der Mitte.
9.) Welche ist Deine liebste Romanfigur?
Anne Shirley natürlich!
10.) Nach welchem System ordnest Du Deine Bücher daheim?
Nach Farben.
11.) Lesen: vor dem ins Bett Gehen oder nach dem Aufstehen?
Sowohl als auch ;) Ich lese immer, bevor ich Schlafen gehe bzw stehe ansonsten immer erst vorher auf, bevor ich wieder anfange. (Finde die Frage irgendwie merkwürdig formuliert ^^)
12.) Welches Buch würdest Du Deinem größten Feind schenken?
Warum sollte ich ihm ein Buch schenken?
13.) Hardcover oder Paperback?
Lieber Taschenbücher, aber im letzten Jahr habe ich auch etwas meine Scheu vor Hardcovern verloren.
14.) Zeitung aus Papier oder im Netz?
Ich mag beides, finde aber die Nachrichtenverbreitung im Netz deutlich schneller und für mich praktischer.
15.) Von welchem Buch bist Du zum ersten Mal so richtig gefesselt worden?
Ich kann nicht DAS Buch benennen, da ich von Klein auf immer gerne und viel gelesen habe und es sehr viele Bücher gab, die mich völlig gefangen genommen haben. Besonders gern mochte ich (wieder und wieder) die AOGG Serie, die Caius Trilogie von Henry Winterfeld und Die Endlose Steppe von Esther Hautzig.
16.) Deine liebste Literaturverfilmung?
Ich mag die Jane Austen Verfilmungen und fand auch Harry Potter recht gut (ich bin über die Filme zum Buch gekommen).
17.) Tägliche oder wöchentliche Pflichtlektüre?
Facebook.
18.) Bevorzugte Urlaubslektüre?
Ist mir total egal, da ich im Urlaub sowieso lieber was sehe/unternehme und kaum mehr lese als zu Hause auch.
19.) Welches Buch sollte jeder Mensch gelesen haben?
ich finde nicht, dass irgendwer irgendein Buch gelesen haben “muss”. Solche Aussagen finde ich immer total blöd. Jeder soll einfach das lesen, was er gerne lesen möchte, basta.
Janz schön viel diesmal! Sowohl auf der Haben-, als auch auf der Sollseite.
Qualitativ wars sehr gemischt: Ich habe vieles aus Nostalgiegründen gelesen (Anna, Hanni & Nanni), was natürlich schon irgendwie toll war ;) Vieles ausprobiert, vieles davon ist daneben gegangen. Die Flusswelt hat mir überhaupt icht zugesagt, Norman Partridges Dunkle Saat leider auch nicht – dabei war ich gerade darauf sehr gespannt. Auch der Komplizierte Akt der Liebe hat mich unterm Strich leider nicht vom Hocker gerissen.
Gelesen
Norman Partridge – Dunkle Saat (abgebrochen) ![]()
Miriam Toews – Ein komplizierter Akt der Liebe ![]()
Harlan Coben – Das Grab im Wald ![]()
Enid Blyton – Hanni und Nanni in neuen Abenteuern (3) ![]()
Enid Blyton – Hanni und Nanni schmieden neue Pläne (2) ![]()
Enid Blyton – Hanni und Nanni sind immer dagegen (1) ![]()
Philip José Farmer – Die Flusswelt der Zeit (abgebrochen) ![]()
Kerstin Gier – Saphirblau ![]()
Amelie Fried – Der Mann von nebenan ![]()
Justus Pfaue – Bravo, Anna ![]()
Justus Pfaue – Anna Ballerina ![]()
2629 Seiten :)
Gekauft
Marion Zimmer Bradley – Die Nebel von Avalon
Miriam Toews – Ein komplizierter Akt der Liebe
Oliver Bottini – Im Auftrag der Väter
Mia Morgowski – Kein Sex ist auch keine Lösung
Karin Alvtegen – Der Seitensprung
Sabine Deitmer – Perfekte Pläne
Mark Haddon – Der wunde Punkt
Marisha Pessl – Die alltägliche Physik des Unglücks
Norman Partridge – Dunkle Saat
John Misto – Des Teufels Stimme
Kerstin Gier – Saphirblau
Getauscht
Lucy Maud Montgomery – Anne & Rilla, Zum ersten Mal verliebt
Nina Schmidt – Abgebrezelt
Harlan Coben – Sie sehen dich
SUB-Stand Anfang / Ende des Monats
47 / 47
Eine Viertelstunde Stöbern in den PIPER Neuerscheinungsprospekten = 25 neue Titel auf der WunschMerkliste.
So werd ich ja NIE fertig!
Das war jetzt bereits mein 4. Buch von Harlan Coben, aber sicher nicht das letzte! Nach Kein Sterbenswort fand ich Kein Lebenszeichen und Kein böser Traum eher schwach. Das Grab im Wald hat mir dagegen schon wieder viel besser gefallen (und wie gut, dass ich mir schon wieder Coben-Naschub besorgt habe!
Auch in diesem Roman geht es um einen Jahre zurückliegenden Vermisstenfall – diesmal war es die Schwester des Protagonisten – der plötzlich unerwartet eine Wendung bekommt, als Hinweise auftauchen, der die Vermisste noch am Leben sein könnte. Sehr spannend, wie ich finde, da zum ermittelt werden soll, was damals wirklich zu dem Verschwinden geführt hat, zum Anderen die Frage sehr interessant ist, was die vermisste Person – so sie denn tatsächlich noch lebt, zu ihrem Verschwinden gebracht hat und was sie in all den Jahren getan hat.
Erzählt wird die Geschichte von dem Bruder der vor 20 Jahren aus einem Ferienlager im Wald verschwundenen Camille Copeland. Ihr Bruder Paul, inzwischen Bezirksstaatsanwalt, war damals ebenfalls in diesem Ferienlager, als Camille mit 3 Freunden sich in den Wald schlich. 2 dieser 4 Jugendlichen fand man später tot im Wald, 2 weitere sind nie mehr aufgetaucht. Trotz der Vermutung, dass auch sie tot seien, häufen sich 20 Jahre nach dieser schrecklichen Tat die Hinweise, dass Camille und der 2. vermisste Gil noch am Leben sein könnten.
Durch die “Ich-Perspektive” (die ich bei Romanen generell sehr mag!) gewinnt die Erzählung an Nähe zum Geschehen. Man identifiziert sich als Leser sehr schnell mit Paul, der ein netter, schlagfertiger und integrer Kerl zu sein scheint. Der Schreibstil ist sehr flüssig und leicht lesbar.
Paul hat als Staatsanwalt gute Kontakte zu Ermittlern und versucht hinter das Geheimnis von damals zu kommen. Als sich weitere Hinweise auf die damalige Tat häufen, nimmt der verwitwete Paul Kontakt zu seiner damaligen Jugendliebe Lucy auf – ebenfalls “Ferienlagerinsassin” vor 20 Jahren. Ich mochte dieses hittersüße Wiederauflebenlassen einer ehemals großen Liebe. Leider war mir Lucy durchweg unsympathisch, wohingegen ich Paul eigentlich ganz gern mochte. Lucy hat die Geschehnisse von damals nie so recht verwinden können, u.a. da ihr Vater der Besitzer des Lagers war und dieses nach dieser grauenvollen Tat aufgeben musste. Mir war sie als Person zu flach und irgendwie zu saftlos. Einerseits die oberschlaue studierte Collegeprofessorin, andererseits verkrachte Existenz, die sich auch nach Jahren immernoch in den Wodkarausch flüchtet, um zu vergessen. Ich fand sie ansonsten eher blass gezeichnet und bin auch nicht recht mit ihr warm geworden.
Paul werden immer mehr Hinweise zugespielt, die ihn und auch den Leser immer mehr darin bestärken, dass nicht nur der vermisste Junge Gil, sondern auch Camille noch am Leben sind. Anfangs noch eher zufällig, ziehen sich die Kreise bald immer enger, wohingegen das Netz der Beteiligten immer unüberschaubarer wird. Schlussendlich wird sogar eine Verbindung zum Geheimdienst (!) mit eingebracht, den ich weder nachvollziehbar, noch sinnvol fand. Mir war es ein wenig zu sehr aufgetragen, und die Handlung hätte durch einen Verzicht auf diesen Punkt auch nicht gelitten.
Hauptberuflich hat Paul während dieser Zeit mit einem Vergewaltigungsprozess zu tun, der für meinen Geschmack einfach zu sehr in die Länge gezogen und plattgewalzt wird bis zum Gehtnichtmehr. Zwar gibt es Hinweise darauf, dass auch die gegnerische Partei in diesem Prozess irgendwie verstrickt sein könnte bzw mehr weiß über die Morde und Vemrisstenfälle von damals als Paul selbst. Das trägt durchaus zum Spannungsaufbau bei. Aberr mich hat es gestört, dass der Prozess einschließlich Zeugenvernehmungen und Beweisaufnahme einfach zu viel Raum einnimmt. Der Schlagabtausch der Anwälte vor Gericht war sicher witzig zu lesen, aber der Prozess an sich ist eigentlich eine unwichtige Nebenhandlung als Aufhänger für etwas anderes und muss wirklich nicht dermaßen ausführlich beschrieben werden. Da hab ich mich teilweise nur durchgegähnt…
Insgesamt aber ein guter, spannender und einfallsreicher Thriller mit einigen unerwarteten Wendungen, aber auch einigen Längen und Überflüssigkeiten. Die Auflösung des “Falles” fand ich persönlich ein wenig enttäuschend, wenn auch nicht unbedingt vorhersehbar. Diese Empfindung ist eine sehr subjektive, da ich es bei Thrillern am liebsten mag, wenn am Ende was “rauskommt”, was man eigentlich gar nie in Erwägung gezogen hätte. Im Grunde ist das Ende hier damit sogar ein recht ungewöhnliches für dieses Genre. Es werden im Verlauf der Geschichte immer wieder neue mögliche Lösungen aufgezeigt und suggeriert, dass diese die wahrscheinlicheren sind. Und am Ende ist dann doch alles so gewesen, wie es schon ganz zu Anfang schien…
Sehr gut gefallen hat mir dagegen der Schlusssatz und die Tatsache, dass es zwischen Paul und Lucy kein Happy End gab. Das finde ich realistischer als so manches Kitsch-Trief-Schluchz “… und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.”
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Plus zwei in der heutigen Mittagspause:
Wann ich das alles lesen soll, weiß ich wie üblich noch nicht so genau.
Aber ich bin fest davon überzeugt, dass ich mir da viele ganz tolle Bücher gekauft habe! :)
Bei Sally gefunden und nachgemacht.
Ich denke, ich bin noch auf der “sicheren” Seite (liegt u.a. wohl auch daran, dass ich nicht gerne Bücher online kaufe)
trifft nicht zu
trifft zu
1. Du hast deinen eigenen Sachbearbeiter bei Amazon!
2. Deine Kreditkartenabrechnungen werden per Büchersendung verschickt!
3. Du kaufst Teil 3 einer Serie und noch bevor du angefangen hast zu lesen, freust du dich auf Teil 4!
4. Du teilst das Jahr nicht in Frühjahr Sommer Herbst und Winter auf, sondern Neuerscheinungen Frühjahr und Neuerscheinungen Herbst!
5. Die vielen Mails in deiner Mailbox sind keine Spams sondern die Lieferauskünfte deines Online-Buchhändlers!
6. Deinen Buchhändler wählst du danach aus, wie weit es bis zum nächsten Parkhaus ist, damit du nicht so weit so schwer tragen musst!
7. Dein Stapel ungelesener Bücher ähnelt in Höhe und Ausrichtung dem Schiefen Turm von Pisa!
(Dabei ist der verglichen mit einigen anderen bloß ein Türmchen… ich finde ihn dennoch zu hoch, muss mich aber wohl damit abfinden, dass er sich dauerhaft um 50 herumeinpendeln wird)
8. Du ärgerst dich im Mai, wenn ein im Oktober erscheinendes Buch noch nicht in der Datenbank deines Online-Buchhändlers zum Vorbestellen aufgeführt ist.
9. Die Familienmitglieder deiner Serienhelden sind dir geläufiger als deine eigenen Cousins und Cousinen!
10. Dein Postbote hasst dich!
(Es ist ehe rumgekehrt ;))
11. Deine Familie erkennt dich ohne Buch vor dem Gesicht nicht mehr!
12. Du freust dich über ein schlechtes TV-Programm, denn es verschafft dir mehr Zeit zum Lesen!
13. Du überbietest dich im Eifer des Gefechts bei eBay selber!
14. Die Leihbücherei deines Heimatortes kann nur aufgrund deiner Buchspenden existieren!
15. Du verbringst alle Wochenenden im Baumarkt, um dir neue Regalbretter zuschneiden zu lassen!
16. Wenn dein SUB auf unter 5 sinkt, steigt dein Puls auf 180!
(Hatte noch nie einen SUB unter 5)
17. Man nennt dich auch den “Schrecken der Flohmärkte”!
18. Dein Vermieter kündigt dir, weil die Statik des Hauses nicht für deine Buchmengen ausgerichtet ist.
19. An Sonn- und Feiertagen bestellst du entweder online oder gehst an den Hauptbahnhof, um dir Suchtstoff zu beschaffen!
20. Wenn du in den Urlaub fährst, dann hast die Klamotten im Handgepäck und der Koffer ist voller Bücher!
21. Du Deine Bücher grundsätzlich mit Schutzfolien versiehst, damit sie beim (sowieso schon vorsichtigen) Lesen nicht leiden.
22. Du bereits Freundschaften gekündigt hast, weil Du ausgeliehene Bücher beschädigt zurückbekommen hast.
23. Du heimlich in der Buchhandlung an den neuen Büchern riechst und Dich dabei verstohlen umsiehst.
24. Du Menschen, die die letzte Seite eines Buches zuerst lesen, für nicht gesellschaftsfähig hältst.
25. Jedes Buch behältst, obwohl es Dir überhaupt nicht gefallen hat oder Du es nie lesen wirst.
26. Du das Gefühl hast, einen guten Freund verloren zu haben, sobald Du ein gutes Buch beendet hast.
27. Du niemals das Haus ohne Buch verlässt.
28. Du Dich über Bücher ärgerst, die Dir nicht gefallen, Du sie aber trotzdem zuende liest.
29. Du Grundsätzlich für jedes Buch ein neues Lesezeichen verwendest.
30. Du dich anstatt vor das Aquarium vor Dein Bücherregal setzt.
31. Du als ansonsten friedliebender Mensch Mordgedanken bei schlampigen Übersetzungen oder Grammatik- und Rechtschreibfehlern hegst.
32. Du beim Lesen von dicken Bücher immer zwischendurch mal wieder den Klappentext liest.
33. Du Dich über Dein neues Auto nur deshalb freust, weil Du nun auch die schweren Hardcover mit Dir herumschleppen kannst.
34. Du Dir nicht vorstellen kannst, wie man in der Supermarktwarteschlange NICHT lesen kann.
(Im Gegenteil. Ich finde das affig.)
35. Du Dir zu allen Feiertagen nur Bücher wünscht, obwohl Du mindestens zwei Leben bräuchtest, um Deinen derzeitigen SUB auch nur annähernd abbauen zu können.
(Ich wünsche mir NIE Bücher.)
36. Du Dir ein ausgeliehenes Buch, das Dir gut gefallen hat, nach dem Lesen kaufst, (obwohl Du noch nie ein Buch zweimal gelesen hast.)
37. Du nach jedem Kapitel die durchschnittliche Seitenanzahl je Kapitel berechnest
(Nicht ganz, ich berechne, wieviel % ich schon gelesen habe und wie lang es dauern wird, bis ich bei gleichbleibendem Lesetempo das Buch durch habe.)
38. Du unter allen Umständen ein neues Buch beginnen musst, nachdem Du das letzte fertig gelesen hast und Du dafür auch mitternächtliche Klettertouren im Nachthemd aufs Bücherregal auf Dich nimmst.
39. Du denkst, dass Du krank bist, wenn Du in einer Buchhandlung mal nichts kaufst.
40. Deine Umgebung völlig schockiert darauf reagiert, dich ohne Buch anzutreffen.
41. Du dich über ein schlechtes Fernsehprogramm und damit mehr Lesezeit freust.
42. Wenn du das Buch auch aufs Klo mit nimmst und liest
43. Du andauernd rufst: “Oh! Eine Buchhandlung!”
44. Du ständig über kreative Möglichkeiten nachsinnst, Deine wachsenden Bücherstapel unterzubringen
45. Du diverse Listen – incl. SUB – führst bzw. Dateien anlegst, um den Überblick über die Bücher zu behalten
Mehr als 10 Treffer: akut lesesüchtig
Mehr als 20 Treffer: fortgeschrittenes Stadium
Mehr als 30 Treffer: nicht mehr therapierbar
“Wieviele Bücher haste denn gekauft?” fragt die Lieblingskollegin streng, als ich aus der Mittagspause komme und eine verdächtig schwer aussehende Hugendtubel-Tüte hinter mir her zerre.
“Bücher? ICH??” frage ich scheinheilig, aber sie lässt sich nicht täuschen und nötigt mich, sie in die Tüte sehen zu lassen. Beim Anblick meiner Beute von 7 Büchern guckt sie mich noch strenger an. “Aus Versehen!!” rechtfertige ich mich “Ehrlich, ich wollte NUR KUCKEN!”
Und so wars auch!

Huiiiuiui!
Hugendubel hat wieder diesen unglaublich großen Mängelexemplaretisch draußen stehen. Am Montag hab ich schon mal einen ausführlichen Blick drauf geworfen, aber da hatten sie nur Nackenbeißer, Ladenhüter und sonstigen Schrott. Weil ich aber so gern Bücher kucke, bin ich heute nochmal hin und unfairerweise hatten sie heut ganz viel von Rowohlt und Fischer und so, und dann wars auch schon vorbei mit meinen guten Vorsätzen. (Außerdem hab ich mir in den letzten 3 Wochen fast alle Handtaschen gekauft, die ich aktuell haben möchte, und für irgendwas muss die Kohle schließlich ausgegeben werden, nech.)
Wo ich dann schon mal dabei war, gabs kein Halten mehr, aber immerhin habe ich mich (bis auf 2) an Bücher gehalten, die mir zumindest bekannt waren und auch auf meiner Wunschliste Hinterkopfmerkliste sind/waren.
Im Einzelnen waren das:
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Und für den Rest des Quartals lasse ich ich sicherheitshalber während der Mittagspause im Büro anketten.
Martin Suter sieht ja aus wie Mickey Rourke.
Im August letzten Jahres bin ich nach langem Ignorieren völlig überraschend zum Lesen von Rubinrot gekommen, dem Vorgänggerroman von Saphirblau. Ich war so begeistert von dem Buch, dass mir die 5 Monate Wartezeit bis zum Erscheinen des 2. Bandes dieser Trilogie zuerst eeewig vorkam. Dann ging es aber doch ganz schnell, und seit dem 7. Januar lag das Buch auf meinem Nachttisch.
Und ich wurde nicht enttäuscht! Gewohnt salopp, aber spannend und mit viel Phantasie und Liebe zum Detail erzählt Kerstin Gier von Gideons und Gwendolyns weiteren Abenteuern auf ihren Zeitreisen, man erfährt Neues über die Geheimnisse und die Vergangenheit der Zeitreseifamilien De Villiers und Montrose. Und auch die Liebe (die Lieehiebe, die Liiiiiiieeeehieeeebeee!) kommt nicht zu kurz.
Man erfährt endlich mehr über vieles, was im ersten Teil so unergiebig nur angerissen wurde, jedoch bleibt alles letztlich im Unklaren. Mir persönlich teilweise ZU sehr angerissen und ZU sehr unklar. Ich muss gaz ehlrich sagen, dass ich vieles vo diesem ganzen Wächter-Chronographen-Zeitreise-Brimborium einfach nich kapiert habe, da mir irgendwann der Kopf rauchte von so vielen Namen, Orten und Zusammenhängen. Zwar gibt es am Ende des Buches wieder ein Personenverzeichnis und auch die in den Kapiteln eingestreuten Skizzen und Tabellen verdeutlichen so manches. Dennoch manchmal kein einfaches Buch, ich fand es stellenweise sehr kompliziert.
Was mich auch etwas gestört hat war, dass die Zeitreisen immer nur sehr kurz sind, aber trotzdem jede von ihnen ohne Auslassung beschrieben wird. Das wirkt sehr hektisch. Selbst über das nur kurze “Elapsieren” in der Vergangenheit wird Wort für Wort Bericht erstattet. Zwar erfährt man als Leser genau dann oft wichtige Dinge, aber das hätte man für meinen Geschmack etwas straffen und dem Leser auch mal eine kleine Atempause gönnen können. Statt dessen hätte ich Gwendolyn und Gideon auch lieber etwas länger in der Vergangenheit auf Abenteuern begleitet, das ewige Hin- und Herspringen fand ich etwas anstrengend. Ich habe trotz der leicht verständlichen Sprache nicht wirklich alle Zusammenhänge durchschaut und fand das Lesen deswegen manchmal auch etwas anstrengend und unergiebig. So weiß ich zB bis heute nicht, ob dieser Graf Dingsbums, der Urahne aller Zeitreisenden, nun eigentlich gut oder böse ist. Keine Ahnung, ob das an mir liegt oder ob das so sein soll, aber dieses ewige Andeuten und Mal-so-mal-so fand ich oft reichlich verwirrend.
Wenn ich zB daran danke, wie komplex, ausgefeilt und dennoch spannend, verständlich und niemals ausufernd Michael Endes “Unendliche Geschichte” ist, dann finde ich im Vergleich dazu die Rubinrot-Trilogie zu lasch und zu sehr auf Nebensächlichkeiten fokussiert. Fraglich ist, ob gerade diese “Nebensächlichkeiten” einen großen Teil des Reizes dieser Serie ausmachen.
Dennoch macht es auch wegen des flüssigen Schreibstils großen Spaß, das Buch zu lesen, die Charaktere sind alle liebevoll gezeichnet, und die rasanten und von viel Wortwitz begleiteten Dialoge lesen sich nur so weg. Fest in mein Herz geschlossen habe ich Gwendolyns neuen Freund “Xemerius”, einen kleinen Wasserspeier”dämon”, der nur von ihr wahrgenommen werden kann und durch seine vorwitzige und manchmal anrührende Art mich vom ersten Augenblick an unmittelbar begeistert hat!
Bis auf das, was sich zwischen den beiden Protagonisten entspinnt, fand ich es auch sehr spannend und unvorhersehbar. Ich bin gespannt, wie sich nun letztlich alles fügen und wie sich die Rätsel auflösen werden, die Kerstin Gier sich für den leider erst im September (!) erscheinenden dritten Band ausgedacht hat. Das Ende des zweiten Bandes war für mich eben so “fies” wie das beim ersten, weil einfach an der allerspannendsten Stelle einfach abgebrochen wird. Ein weiterer Punkt, der mich stört. Aus Verlagssicht ist verständlich, dass der Leser neugierig auf den folgenden Teil werden soll. Aber ich finde es nciht schön, wenn das Ende gar kein Ende ist sondern mehr ein Abbruch des Buches. Das ist ein bisschen unrund und hat mich auch beim 1. Teil schon sehr gestört. Ein klein wenig abgeschlossener hätten die Einzelbände ruhig sein sollen.
Ich freue mich schon auf Smaragdgrün, gleichzeitig bin ich auch ein wenig traurig, weil die Serie dann ja vorbei ist.
Insgesamt ein sehr sehr tolles Buch wie sein Vorgänger schon, für mich aber einfach nicht optimal konzipiert bzw schlecht auf drei Bände verteilt.
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